Grabwettbewerb – die Rückblende

AKTION, Rückblick

Grabwettbewerb «Das grosse Graben» – die Rückblende

Samstag
18. Dezember 2021

Graben kann so schön sein…

Das haben unsere Rennleitungs-Grabologen Remi und Christoph wieder optimal gedeichselt. Nicht nur das Gelände und die Infrastruktur wurde mit den Helfer-Grabolog*innen optimal vorbereitet, nein, sie haben auch frühzeitig den Wettergott mit in den Graben genommen und einmaliges Grabwetter bestellt – und erhalten.

Einmalig war sowieso das Wort, das auf dem perfekt eingerichteten Festgelände dauernd verwendet wurde.

Einmalig die Vielfalt der Graberzeugnisse. Da wurde von Kuhfladengrösse, über Bachbette, hin zu tiefergelegtem Rasen alles ausgehoben, was in 4 Minuten unter Schaufel und Spaten kam. Und sogar Löcher bis nach China wurden gebohrt. Der Bohrplan, kurz vor Australien nach rechts Richtung China zu bohren, musste dann dem knappen Zeitplan geopfert werden.

Einmalig aber auch die inhaltlichen Aussagen der Grabanlagen. Ganze WC-Anlagen wurden installiert, Landkarten massstabgetreu ausgehoben und prompt auch eine Mumie ausgegraben. Nicht alle ausgegrabenen Ornamente konnten klar einem gegenständlichen Bild zugeordnet werden, wurden aber dennoch vom Moderator unter dem Begriff «wunderschöne Sauerei» der Jury als einmalig verkauft. Es konnten dann auch lauter Podestplätze verteilt werden, was wiederum in der Welt des ungesunden Hochleistungssportes einmalig sein dürfte.

Und schliesslich diese einmalige Stimmung. 16 Teams und über 100 Besucher*innen waren rundum zufrieden, fröhlich, ausgelassen und wunderbar angetan von dieser Graberei.

Oder kurz und bündig wie bei einem perfekten Aushub auf den tiefsten Punkt gebracht: Einmalig schön.

Fotografien Alexander Wagner

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