2020 | 2021

Grabenstorf wird eingegraben – und nächstes Jahr wieder ausgegraben!

Liebe Grabenstorferinnen und Grabenstorfer

Das Corona-Virus hat auch die Grabologie zum Stillstand gebracht.
Die geplanten grabologischen Aktionen mussten abgesagt und die Theaterproben eingestellt werden. Dieser Stillstand dauert nun bereits einen Monat – und noch ist nicht im Geringsten abzusehen, wann wir die viel zitierte Herdenimmunität erreichen werden, die uns einigermassen ungezwungen wieder unter uns sein lässt.

An ein eigentliches Abhalten von Aktionen, Proben und Bauen ist auch in den nächsten Wochen und – ja, es soll hier ehrlicherweise auch erwähnt werden – wahrscheinlich auch in den nächsten Monaten nicht zu denken, geschweige denn an grössere grabologische Zusammenkünfte oder gar Vorstellungen. Abstand von Risikogruppen, Quarantäne- oder gar Krankheitsfälle unter uns…  nein, lassen wir das.

So kommt es halt, wie es kommen muss: Wir ziehen die Reissleine, brechen für dieses Jahr definitiv alles ab und graben Grabenstorf 2020 ein. Das kann es aber nicht gewesen sein – oder? Natürlich nicht. Denn wir als Grabologinnen und Grabologen wissen nur zu gut: Alles, was einmal eingegraben wird, wird irgendeinmal wieder ausgegraben. Darum planen wir bereits im jetzigen Zeitpunkt mit den Ausgrabungen im nächsten Jahr – und zwar nach Fahrplan 2021:

  • Grabologische Aktionen ab März 2021
  • Première Grabenstorf am 13. August 2021
  • Aufnahme Probebetrieb im März/April 2021 unter der Regie von Eva Mann

Also, Grabenstorf ist nicht zu Grabe getragen, sondern geht einfach – wie wir alle – in kulturelle Quarantäne. Mit viel Zuversicht und grosser Vorfreude lassen wir es 2021 werden, damit dann zu Ende gebracht werden kann, was wir seit zwei Jahren planen und was so fulminant begonnen hat. Natürlich zählen wir wie immer voll auf euch und keine Angst, wir kommen frühzeitig wieder auf euch zu, damit ihr vom ersten Spatenstich an bei Grabenstorf 2021 wieder dabei seid.

 

Händ Sorg ond machid’s guet.

Die Vereins- und Produktionsleitung
Edith von Arx | Stefan Hegi | Hans Melliger